Pendler waren testweise elektrisch unterwegs

Im Zuge der Kampagne „ePendler – elektromobil unterwegs“ legten Berufstätige aus ganz Schleswig-Holstein mit dreißig Plug-In-Hybrid- und Elektro­­fahrzeugen je eine Woche lang den Weg zu ihrer Arbeits­stelle zurück. Ziel des Projekts war es, Berufs­pendlern die Alltags­tauglichkeit des Elektroautos nahezubringen.

Initiatoren von „ePendler – elektromobil unterwegs“ waren unter anderem das Land, die Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein sowie der Bundesverband eMobilität e.V. (BEM). Interessenten konnten sich im Vorfeld online für die Teilnahme bewerben. Fahr­­gemein­­schaften bekamen dabei den Vorzug, weil sie zusätzliche Zeichen für Ressourcen- und Umwelt­schonung setzen. Die Teilnehmer tragen lediglich die Kosten für das Aufladen der Fahrzeug­batterie, die jedoch rund siebzig Prozent unter den durchschnitt­lichen Kraftstoff­kosten für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor liegen.

„Die grundsätzlich positiven Rückmeldungen der Teilnehmer sind auch ein Signal für die Unternehmen, ihre Fuhrparks stärker auf Elektromobilität umzustellen“, resümiert Wolfgang Krüger, Bereichsleiter Unternehmenskommunikation des TÜVs in Hessen, wo ebenfalls im Sommer ein derartiges Projekt lief.

Dabei galt es, Vorbehalte zu überwinden: Die Reichweite der Elektroautos sei gewöhnungs­bedürftig, wie die Teilnehmer berichteten. Während der Fahrt lasse der Blick auf die Ladeanzeige manchen Fahrer ins Schwitzen kommen. Die verbleibenden Kilometer reduzierten sich zusehends, und das Fahrzeug müsse oftmals bis an die Reserve gefahren werden, bevor wieder aufgeladen werden kann. Viele Autofahrer, die ansonsten mit ihren Benzinern rechtzeitig vor der Reserveanzeige die nächste Tankstelle aufzusuchen pflegen, müssen daher umdenken und der vollständigen Reichweite des E-Autos vertrauen. Eine genaue Planung der Fahrtstrecken ist dabei unumgänglich. Das gilt vor allem dann, wenn mehrere Fahrten pro Tag zu bewältigen sind. Die ePendler-Teilnehmer unterstreichen altbekannte Wünsche an Industrie und Politik: Die Reichweiten der E-Autos zu erhöhen, die Anschaf­fungs­preise zu senken, Ladezeiten zu verkürzen und die öffentliche Lade­infra­struktur deutlich auszubauen.

Insgesamt umfasst der Pool der Aktion dreißig Fahrzeuge von Opel, Mitsubishi, Renault, Volvo, BMW und Nissan. Darunter waren auch zwei Zoes. Mit einer Reichweite von bis zu 210 Kilometern gemäß NEFZ empfielt sich der Renault für alltags­taugliche Elektro­mobilität. Der kompakte Fünftürer in der populären Clio-Klasse vereint in sich innovative E-Technik, etwa die energiesparende Klima­ti­sierung nach dem Prinzip einer Wärme­pumpe und das patentierte Ladesystem „Chameleon Charger“, das es ermöglicht, die Lithium-Ionen-Batterie auf fünf Arten mit Energie zu versorgen.

Direkt im Anschluss an den ePendler-Test hatte auch energyviews.de die Gelegenheit, den Zoe in Augenschein zu nehmen, sogar noch länger als die Schleswig-Holsteiner, also für zwei volle Wochen pendeln in den Verlag. Lesen Sie den ersten Testbericht demnächst unter „Zoe: ‚Zero Emission‘-Mobilität“. (Quelle: Renault / PP:Agenda)

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