Smartes Stuttgart

Während des Pressetermins an der DHBW Stuttgart (Aug’ in Aug’ mit der Elek­tro­mobi­lität) gab es Gelegenheit, die Fahrzeuge der Probanden zu testen. Da ich mit dem BMW i3 ja schon Erfahrung hatte, fiel die Wahl zuerst auf den Smart Electric Drive, den der Carsharing-Anbieter Car2go vom Smart-Mutterkonzern Daimler für die Studie zur Verfügung gestellt hatte.

Der Einstieg in den Smart erfolgte – trotz meiner langen Beine, die das Fliegen in der Economy-Klasse auch bei namhaften Fluggesellschaften zur Qual machen – problemlos. Das Platzangebot des kleinen Flitzers ist also durchaus vernünftig für einen Zweisitzer, voarausgesetzt, man ist nicht auf einen größeren Kofferraum angewiesen.

Nach dem Einloggen in den Carsharing-Dienst startete das Fahrzeug – für ein Elektroauto – gewohnt geräuschlos und mit einer der Studienleiterinnen als Navigatorin verließen wir den Innenhof der DHBW am Rotebühlplatz. Mit gebotener Vorsicht zunächst, aber der Elektroantrieb zog wie erhofft aus dem Stand gut durch und Einfädeln in den Berufsverkehr ging völlig problemlos.

Mit der Ruhe war es ab diesem Zeitpunkt vorbei. Denn der Lärm rings herum ließ das zivilisierte Fahren kaum zur Geltung kommen. Auch das Öffnen des Seitenfensters zur Kontrolle geriet zur Qual. Denn die Abgase der anderen Verkehrsteilnehmer – die meisten ohne Start-Stopp-Automatik – machen schnell klar, warum es bislang noch keine E-Cabrios gibt.

SmartED-Cockpit_electronaut
Minimalistisches Cockpit: Die Anzeigen im Kombiinstrument sind auf das nötigste beschränkt, die aufgesetzten Analoginstrumente sind eher gestalterisches Instrument. (Bild: dre)

Leider ist die Fahrt von einer Viertelstunde zu kurz, um die Rekuperationsfähigkeit des Smart ausführlich testen zu können. Aber der Innenstadtverkehr sollte dem ForTwo in die Karten spielen: kurze Wege, geringe Spitzengeschwindigkeit und minimaler Platzbedarf. Insofern ist nicht ganz ersichtlich, warum der Smart Electric Drive zuletzt nicht mehr angeboten wurde.

Nun aber sind nach vollzogener Modellpflege Elektro-Versionen angekündigt – und zwar für alle drei Varianten: ForTwo, Cabrio und ForFour. Smart ist somit die einzige Marke, die das gesamte – nach dem Wegfall des Roadsters noch übersichtlichere – Portfolio elektrifiziert. Und dann doch vermutlich das erste E-Cabrio anbietet. An Terminen ist vom ist in den Medien vom Jahreswechsel 2016/2017 die Rede, an Budget müssten die Käufer ab 23.000 Euro einplanen.

Link: smart elektrifiziert alle Modelle

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