Trium­phale Pre­mie­re von BMW-i-An­dret­ti: da Costa ge­winnt Formel-E-Saison­auftakt

Der Portugiese António Félix da Costa hat bei der Premiere des BMW-Werksteams in Saudi-Arabischen Ad Diriyah den Sieg gefeiert. Da Costa hatte sich zunächst die Pole Position gesichert. Im Rennen verteidigte er auch dank der Unterstützung der Fans via „Fanboost“-Voting den ersten Platz in einem engen Zweikampf mit dem amtierenden Champion Jean-Eric Vergne mit einem überlegenen DS-Techeetah bis ins Ziel.

Für da Costa war es der zweite Sieg seiner Formel-E-Karriere. Der Brite Alexander Sims war in seinem Debütrennen in der Rennserie für vollelektrische Formelfahrzeuge in viele Zweikämpfe verwickelt und kam nach zwei Strafen für Verstöße gegen das technische Reglement letztlich auf Position 18 ins Ziel.

Nach Regenfällen am Vormittag hatten die 22 Fahrer im Feld lediglich eine Trainingseinheit zur Verfügung, ehe es ins Qualifying ging. Dort starteten die Piloten aufgrund der zahlreichen Verzögerungen in nur zwei statt der gewohnten vier Gruppen. Da Costa gelang seine Pole-Zeit gleich in der ersten Qualifikationsgruppe. Das Rennen fand dann bei trockenen Bedingungen statt. Für zusätzliche Spannung sorgten der neu eingeführte „Attack Mode“ sowie der „Fanboost“. Da Costa war einer von fünf Piloten, die diesen zusätzlichen Energieschub in der Schlussphase des Rennens einsetzen konnten. Auch das BMW i8 Coupé Safety Car kam im Verlauf des Saisonauftakts zum Einsatz.

Das Team Audi Sport Abt Schaeffler hat mit beiden Autos Punkte gesammelt. Daniel Abt und Lucas di Grassi arbeiteten sich im Rennen nach einem chaotischen Qualifying von den Startpositionen 11 und 18 auf die Plätze acht und neun nach vorn.

Die Teams hatten beim Saisonstart in der Wüste alles erwartet, nur keinen Regen. Der sorgte am Samstagvormittag dafür, dass statt der beiden planmäßigen freien Trainingssitzungen nur eine kurze Session absolviert werden konnte, die noch dazu durch Rote Flaggen unterbrochen wurde. Das normalerweise in eine Gruppenphase und ein Super-Pole-Zeitfahren der schnellsten sechs aufgeteilte Qualifying wurde unmittelbar nach dem Freien Training in zwei Gruppen durchgeführt.

„Ich denke, unter den Bedingungen haben auf dieser schwierigen und für alle neuen Rennstrecke alle Teams sehr gelitten“, sagte Teamchef Allan McNish. „Das Qualifying glich einer Lotterie und niemand konnte sich perfekt vorbereiten. Am Ende müssen wir uns damit zufriedengeben, dass Daniel (Abt) und Lucas (di Grassi) noch in die Punkteränge nach vorn gefahren sind. Aber das Ergebnis entspricht natürlich nicht unseren Erwartungen. Wir nehmen reichlich Hausaufgaben mit nach Neuburg und werden alles daransetzen, uns bis zum nächsten Rennen in Marrakesch deutlich zu steigern.“

Im Rennen zeigten sich beide Audi-Piloten kämpferisch. „Wir waren heute aber einfach nicht schnell genug“, sagte Daniel Abt. „Entsprechend hart mussten wir um unsere Positionen kämpfen. Es war ein schwieriges Rennen für uns.“ Das zweite Rennen der neuen Formel-E-Saison findet am 12. Januar 2019 in Marokko statt. (Quellen: BMW / Audi)

Bild: António Félix da Costa im BMW ging von Startposition 1 aus in die erste Kurvenkombination, gefolgt von José María López im Geox Dragon und Sébastien Buemi im Nissan-eDams (Quelle: BMW Motorsport)

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