MX-30: Erster Stromer von Mazda

Unmittelbar nach seiner Weltpremiere auf der Tokyo Motor Show 2019 war das erste Mazda Elektro­auto schon reservierbar, am 19. Mai ist jetzt im Werk Nr. 1 in Ujina, Hiroshima, die Produktion des ersten voll­elektrischen MX-30 gestartet.

Mit dem MX-30 setzt der japanische Automobil­hersteller seinen jüngsten Design­ansatz fort: Exterieur und Interieur wurden nach dem „Weniger ist mehr“-Prinzip gestaltet. Zwischen den stark angestellten A-Säulen und dem Heck erstreckt sich eine geräumige Fahrkabine. Das farblich abgesetzte Dach ist ebenso ein Hingucker wie die gegen­läufig öffnenden Freestyle-Türen. Sie betonen nicht nur den eleganten Fahrzeug­charakter, sondern vereinfachen auch den Zugang zu den Rücksitzen.

Das „MX“-Kürzel kennzeichnet Modelle, die bislang geltende Paradigmen in Frage stellten. Mit dem MX-5 findet sich beispiels­weise bis heute ein sportlicher Zweisitzer im Produkt­portfolio, der eingeführt wurde, als viele anderen Hersteller den Roadster aus dem Sortiment nahmen.

Der MX-30 ist mit e-Skyactiv – der neuen elektrischen Antriebs­technologie von Mazda – ausgestattet. Der front­getriebene Antriebs­strang kombiniert einen 107 kW (145 PS) starken AC-Synchron-Elektromotor mit einer 35,5 kWh starken Lithium-Ionen-Batterie, was eine Reichweite von bis zu 262 Kilometern (WLTP) ermöglicht.

Die Systembatterie ist so dimensioniert, dass sie ein optimales Gleich­gewicht zwischen einer Reich­weite, die dem Kunden Sicherheit gibt, und den CO2-Emissionen aus Sicht der Öko­bilanz (LCA) bietet. Mit Hilfe einer DC-Schnell­ladung kann die Batterie innerhalb von etwa vierzig Minuten auf achtzig Prozent aufgeladen werden.

01-Mazda-MX-30
MX-30: Markantes Design mit gegenläufig öffnenden Türen und verarbeiteten Öko-Materialien (Quelle: Mazda)

Trotz der Verwendung von Freestyle-Türen und dem damit verbundenen Wegfall der festen B-Säule – ähnlich wie beim BMW i3 (Anm. d. Red.) – absorbiert die Karosserie zuver­lässig und effizient die bei einem Unfall entstehende Energie und verspricht so hervor­ragende Kollisions­sicherheit. Die Mazda Ingenieure nutzen darüber hinaus die neuesten Techno­logien und Entwicklungs­konzepte, darunter eine sorg­fältig entwickelte Struktur zum Schutz der Hochvolt­batterie.

Bei den Außenmaßen liegt der MX-30 in etwa bei Kia e-Niro. Aufgrund der längeren Schnauze und der schrägen Heck­klappe ist der Raum im Fond limitiert und das Kofferraum­volumen liegt mit 366 Litern (VDA) micht viel über dem des 20 cm kürzeren Hyundai Kona. Trotz der vergleichs­weise kleinen Batterie kommt der MX-30 auf ein Leer­gewicht von mehr als 1,7 Tonnen, dafür punktet er im Preis: er liegt rund 6.500 Euro unter den beiden Koreanern mit ihren 64 kWh Batterien.

Der Crossover rollt in der zweiten Jahreshälfte 2020 in die Schauräume der deutschen Mazda Händler und startet zur Premiere am 25. und 26. September zu Preisen ab 33.490 Euro. Besonders attraktiv ist die limitierte Auflage des MX-30 mit dem First Edition-Paket (ab 33.990 Euro), die mit ihrer reich­haltigen Ausstattung einen Kunden­vorteil von 2.600 Euro bietet und nur im Rahmen des Vorver­kaufes bestellt werden kann. Der Umwelt­bonus in Höhe von derzeit 6.570 Euro wird bei Kaufvertrags­abschluss zusätzlich berück­sichtigt. Dement­sprechend kann der MX-30 First Edition für 27.420 Euro erworben oder für 299 Euro monat­lich (48 Monate Laufzeit, 10.000 km jährlich) ohne Anzahlung geleast werden.

Zu den First E-Dates touren zwei Teams mit dem MX-30 ab Ende Juni durch Deutschland und machen Halt bei knapp siebzig Händlern. Diese haben die Möglichkeit Ihre interes­sierten Kunden, weit vor der Markt­einführung zu einer exklusiven Produkt­präsen­tation im Autohaus und zu einer ersten Probe­fahrt einzuladen. Natürlich werden bei den First E-Dates alle Maßnahmen im Rahmen der Covid-19 Regelungen streng eingehalten. (Quellen: Mazda, eigene)

Link: Mazda MX-30, Mazda Motors (Deutschland) GmbH, Leverkusen

Bild: Erstes batterieelektrisches Fahrzeug der Marke, Auslieferung im zweiten Halbjahr 2020 (Quelle: Mazda)

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