Formel-E: Berlin-Sixpack entscheidet Meisterschaft

Die Formel-E nimmt nach der Genehmigung durch die FIA am Mittwoch auf dem Flughafen Tempelhof in Berlin die Meisterschaft für ein intensives Finale wieder auf, wo sechs Rennen in neun Tagen über den Gewinn der ABB FIA Formel-E-Meisterschaft 2019/20 entscheiden.

Der historische Flugplatz wurde für den Abschluss der laufenden Saison ausgewählt und wird am 5./6., 8./9. und 12./13. August drei Doppel­renntage in schneller Folge austragen. Jedes Rennpaar wird eine andere Strecken­konfiguration verwenden, was Möglich­keiten für unter­schiedliche Strategien und die Bedingungen für die unvorher­sehbaren und spannenden Final-Rennen verspricht.

Die Formel-E hatte fünf Rennen absolviert, bevor die Saison wegen des Corona­virus-Ausbruchs ausgesetzt wurde. DS-Techeetah-Pilot Antonio Felix da Costa (POR) führte die Gesamt­wertung an, hatte aber nur elf Punkte Vorsprung auf Mitch Evans (NZL) von Jaguar.

Da Costa will das Saisonfinale der sechs Rennen in Berlin nutzen, um seinen ersten Formel-E-Titel zu besiegeln und sich neben seinem DS-Techeetah-Teamkollegen und dem zweimaligen und amtierenden Meister Jean-Eric Vergne (FRA) in die Ehrenliste der Meister einzutragen.

Die drei Doppelrennen in Berlin vervollständigen den überar­beiteten Kalender der Formel-E für die sechste Saison, womit die Gesamtzahl der Läufe bei elf liegt. Da die vier besten Fahrer in der Meister­schaft weniger Punkte auseinander liegen, als ein einziger Rennsieg bietet, ist vor der Wieder­aufnahme des Rennens in Berlin noch nichts entschieden.

Die Formel-E und die FIA haben in enger Absprache mit den Teams und den lokalen Behörden einen robusten Plan ausge­arbeitet, um die Meister­schaft auf sichere Weise abzu­schließen. Um das Risiko zu mindern, führt die Formel-E strenge Sicherheits­vorkehrungen ein, einschließlich Rennen hinter verschlos­senen Türen, bei denen nur die wichtigsten Mitar­beiter und Konkurrenten zur Veranstal­tung reisen.

Gemäß den Richtlinien der Bundes­regierung sind zu jedem Zeitpunkt höchstens tausend Personen vor Ort, einschließ­lich lokaler Zulieferer und medizinischer Crews. Alle anderen Operationen werden aus der Ferne durchge­führt.

Zu den wichtigsten Gesundheits- und Sicherheits­protokollen gehören obligato­rische Coronavirus-Tests vor den Rennen sowie tägliche Vor-Ort-Screenings bei Ankunft an der Rennstrecke. Die Formel-E setzt auch aktiv die Verwendung von Gesichts­masken und sozialer Distan­zierung durch und schränkt die Bewegung in Arbeits­bereichen mit klar definierten Zonen für verschiedene Veranstaltungs­teilnehmern ein. (Quelle: FIA)

[Die Rennen laufen auf Eurosport1]

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Link: FIA Formel-E, Formula E Holdings Ltd., Hongkong / London

Bild: Die Formel-E Boliden drehen auf dem früheren Flugplatz TEmpelhof ihre Runden (Quelle: FIA)

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