In fünf Rallyes um die Welt

Eines der vollelektrischen "Odyssey 21" SUVs in Aktion (Quelle: Extreme E)

Extreme-E ist eine Offroad-Rennserie, die von Alejandro Agag gegründet wurde, der auch die Formel-E ins Leben gerufen hat. Sie schickt elektrische SUVs und futuris­tische Technologien in einige der abgele­gensten und schwierigsten Umgebungen des Globus – die arabische Halbinsel, Westafrika, Mittelmeer, die Arktis und Südengland. Diese Weltreise aus fünf Veranstaltungen will ihren sportlichen Rahmen nutzen, um Elektri­fizierung, Umwelt und Gleich­berechtigung zu fördern. Ziel der Serie ist es, die Auswirkungen des Klimawandels in einigen der am stärksten gefährdeten Regionen der Welt zu verdeutlichen, die Einführung von Elektrofahrzeugen zu fördern, um den Weg für eine eine kohlenstoff­ärmere Zukunft zu ebnen, und eine weltweit erste geschlechter­gerechte Motorsport­plattform zu bieten.

Die Rennserie zielt darauf ab, die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren und gleich­zeitig das Bewusstsein zu maximieren. Die Events finden an Orten statt, die bereits durch den Klima­wandel oder menschliche Eingriffe geschädigt oder beein­trächtigt wurden, und bringen die Fans vor dem Fernseher mitten in die drängendsten Probleme, die die Zukunft unseres Planeten betreffen. Die Teams selbst reisen mit einem umgebauten und auf größt­mögliche Effizienz umgebauten ehemaligen Post­schiff, das jetzt auch über ein Forschungs­labor für die beteiligten Meeres- und Klima­wissen­schaftler verfügt.

Darüber hinaus will Extreme-E der Autoindustrie helfen, zukunftsweisende Technologien zu entwickeln, indem es den Rennsport als Plattform für Innovationen auf der Straße nutzt, was den Wandel um das Zehnfache beschleunigen soll.

Die Premierensaison bot ein Herzschlagfinale am Sonntag: obwohl Lewis Hamiltons X44-Fahrerpaarung Sébastien Loeb / Cristina Gutiérrez das Rennen für sich entscheiden konnten und somit nach Punkten zu Nico Rosbergs RXR Team Johan Kristoffersson / Molly Taylor aufschließen konnten, nahmen letztere den Titel aufgrund mehr gewonnener Rennen mit nach Hause.

Nico Rosberg, RXR-Gründer und CEO, sagte: „Wir sind hocherfreut, die ersten Extreme-E-Champions zu werden, und ich bin sehr stolz auf das gesamte Team. Es hat die ganze Saison über hart gearbeitet und konstant gute Leistungen erbracht. Herzlichen Glückwunsch an unsere Fahrer, die die ganze Saison über hervor­ragende Leistungen gezeigt haben. Wir sind bei Extreme-E angetreten, um das Bewusst­sein für den Klima­wandel zu schärfen und die Nachhal­tigkeit zu fördern, aber auch als Rennteam wollen wir gewinnen, und so werden wir dieses Gefühl für immer in Erinnerung behalten.“

Alejandro Agag, Gründer und CEO von Extreme-E, sagte: „Wir sind sehr zufrieden mit der ersten Extreme E-Saison. Es war nicht einfach, mitten in einer Pandemie, aber wir haben fünf X-Prix-Events durchgeführt, und das Finale in Dorset hat einige spekta­kuläre Rennen hervor­gebracht. Seit unserem ersten Event in Saudi-Arabien haben wir viele ereignis­reiche und unglaub­liche Momente erlebt, die heute in einem brillanten Titel­entscheid endeten. Ich muss RXR gratulieren – sie haben einen großartigen Job gemacht und die erste Extreme-E-Championship überhaupt gewonnen. Ich muss auch X44 gratulieren, die heute den Jurassic X-Prix gewonnen haben und den Sieg wirklich verdient haben, nachdem sie bei jedem X-Prix in dieser Saison die schnellsten Qualifi­kanten waren. Wir freuen uns jetzt auf eine hoffentlich fantastische Saison 2.“

Weitere Beiträge: Off­road-Elek­tro­­renn­se­rie „Ex­tre­me E“ ab 2021, ElectronautViews, 31. Januar 2019

Link: Extreme E, Extreme E Limited, Großbritannien

Bild: Eines der vollelektrischen „Odyssey 21“ SUVs in Aktion (Quelle: Extreme E)

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