Batterie-Tipps für den Winter

Sitzheizung statt Heizgebläse, optimaler Reifendruck, Parken in der Garage und den Effizienz­modus wählen: Diese und andere Faktoren bestimmen, wie schnell sich die Hochvolt­batterie leert – oder eben nicht. Audi erklärt über die gängigen Tipps hinaus, was FahrerInnen noch unternehmen können, um die Hochvolt­batterie ihres Fahrzeugs im Winter leistungs­fähig zu halten und die optimale Reichweite zu erreichen. Hier eine Auswahl:

Die Vorkonditionierung klimatisiert den Fahrzeuginnenraum vor der Abfahrt wie bei einer Standheizung auf die gewünschte Temperatur. Eine Funktion, die außer für Komfort auch für mehr Reichweite sorgt. Denn bei der Vorkonditio­nierung mittels Abfahrtstimer wird die Energie, die im Winter zum Wärmen der Batterie nötig ist, dem Fahrzeug beim Laden über eine externe Energie­quelle zugeführt – etwa die heimische Wallbox oder eine öffentliche Ladesäule. Das Ergebnis: Während der Fahrt muss weniger Heizleistung aufgewendet werden. Bonus auch wenn das Fahrzeug nicht eingesteckt ist: die Scheiben sind frei von Eis oder Beschlag.

Audis intelligente Battery-Management-System kann mit der Ladesäule oder Wallbox kommunizieren, um den Ladestrom für ein möglichst schonendes AC-Laden zu optimieren. Das Aufladen wird automatisch gesteuert und das System beendet die Ladung, sobald die Batterie voll ist oder einen vorgegebenen Ladezustand von beispielsweise 80 Prozent erreicht hat. Während des Ladevorgangs überwacht das BMS die Spannungen der einzelnen Zellen und gleicht diese bei Bedarf aus. Außerdem schaltet die intelligente Steuerung die Batterieheizung zu. Wenn die Batterietemperatur unter eine gewisse Grenze fällt, reduziert das BMS automatisch die Ladeleistung, um einer vorzeitigen Alterung der Batterie vorzubeugen. Insgesamt wirkt sich langsames Laden positiv auf die Lebensdauer der Batterie aus. Außerdem empfiehlt es sich, bei kalten Außen­temperaturen schnellstmöglich nach der Fahrt zu laden. Dann ist die Batterie noch aufgewärmt und lädt schonender und schneller wieder auf.

Wer häufig Kurzstrecken fährt, sollte die Batterie bis maximal 80  Prozent aufladen, um ihre Kapazität für längere Reich­weiten zu schonen und die Lebensdauer zu verlängern. Auf der anderen Seite gilt es, eine dauerhafte Tiefen­entladung, wenn der Ladezustand unter 20 Prozent sinkt, zu vermeiden. Wer häufig lange Strecken fährt, kann bis 100 Prozent laden, sollte dann aber anschließend gleich losfahren. Wer länger als zwölf Stunden steht, hält den Ladestand im Winter idealer­weise im Fenster zwischen 40 und 80 Prozent.

Mit geringeren Felgen­größen und schmaleren Reifen sowie dem richtigen Luftdruck lässt sich der Rollwiderstand der Reifen im Winter reduzieren. Dagegen erhöhen Dach­boxen den Luft­wider­stand. Im Auto sparen Lenkrad- und Sitzheizung Energie, da diese näher am Körper wirkt und weniger Strom verbraucht. Die Umstellung auf den Umluft­modus reduziert den Reichweiten­verlust. (Quelle: Audi)

Link: e-tron Modelle im Überblick, Audi AG, Ingolstadt

Bild: Der e-tron GT quattro lässt sich via App oder Kombi-Instrument optimal auf die Fahrt vorbereiten (Quelle: Audi)

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